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Belek und Seine Umgebung

Die Ägäis-Region der Türkei ist nicht weniger als ein wahrhaftiges Freiluftmuseum, gesprenkelt mit uralten Ruinen, reich an Geschichte und geheimnisvollen Legenden. In den letzten 20 Jahren verwandelten sich einstmals verschlafene Fischerdörfer in begehrte Tourismusziele, dennoch achten die Behörden sorgfältig auf den Schutz der Umwelt sowie historischer Stätten und Artefakte. Ein Reiseziel, das nach wie vor zu den nahezu unentdeckten Geheimtipps der Türkei zählt – und ein Teil der Türkei, der sich auf steigende Besucherzahlen freut.

Belek, Antalya und Lykien heute

Die Gegend um Belek, etwa 30 km östlich der Stadt Antalya gelegen, wurde im Jahre 1984 erstmals erschlossen; ihr natürlicher Pinienwald verwandelte sich nach und nach in ein Zentrum für Golf und anspruchsvollen Urlaub. In der Region finden sich 32 Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels, erstklassige Feriendörfer sowie fünf Golfplätze von Weltrang. Den Besucher erwartet eine anspruchsvolle Kombination aus Urlaubsressort mit vielfältigen Aktivitäten, Übernachtungs- sowie Unterhaltungsmöglichkeiten und vielen historischen Stätten, die das kulturelle Erbe der Türkei eindrucksvoll belegen. Die geschäftigen Städte in der Nähe und die City von Antalya zeigen die Türkei mit ihrem heutigen, modernen Gesicht: Ein zeitgemäßes, von westeuropäischen Einflüssen inspiriertes Land, das auch mit seiner weltlichen Ausrichtung nichts von seiner ursprünglichen Authentizität und Spiritualität verloren hat.

Lykien ist die Heimat unzähliger Ruinen; ein Tagesausflug zu den zahlreichen Ausgrabungsstätten ist unterhaltsam, lehrreich und lässt das reichhaltige agrikulturelle Vermächtnis des Landes erahnen. Die Region ist für ihren Reichtum an Obst und Gemüse, wie Feigen, Tomaten, Gurken, Paprika, Mais, Sesam und Oliven bekannt. Weißer Käse zählt zu den lykischen Spezialitäten, und auch die Honigproduktion ist eine örtliche Tradition, die im gesamten Land gewürdigt wird. Zahlreiche Weinanbaugebiete der Türkei befinden sich in Lykien; so ist es nicht verwunderlich, dass sich diese Region auch wegen Ihrer erlesenen Weine großen Zuspruchs erfreut. Sämtliche lokalen Produkte können Sie auch in Letoonias Restaurants probieren, da das Ressort seinen Bedarf so vollständig wie nur möglich aus lokalen Quellen deckt.

Antalya ist mit einer Einwohnerzahl von fast 2 Millionen (die sich im Verlauf der 300 Tage langen Sommersaison um weitere 500.000 Besucher erhöht) die größte Stadt der türkischen Mittelmeerküste. Am Fuße des Taurusgebirges gelegen, finden sich hier zahlreiche Landschaftsparks, von denen viele einen atemberaubenden Blick über das Meer bieten. Der ursprüngliche Hafen lässt sich über die historische Zitadelle von Kaleici erreichen, die nachhaltig restauriert wurde und nun Designer-Bars und Boutique-Hotels zwischen denkmalgeschützten, jahrhundertealten Gebäuden einen authentischen Rahmen bietet. Antalya wurde im Jahre 158 v. Chr. von König Attalos II. von Pergamon gegründet und fiel im Jahre 133 v. Chr. unter römische Herrschaft. Bis zum Eintreffen der Sejluks im Jahre 1206 verblieb die Stadt unter byzantinischer Führung und wurde regelmäßig von Kreuzrittern auf ihrem Weg zum Heiligen Land besucht. Heute bietet Antalya mit ihren gewundenen Straßen und kleinen Geschäften (die sich jedoch häufig an Touristen richten) erfreulich klare Einblicke in die Architektur und Infrastruktur einer historischen Stadt. Antalya ist jedoch ebenso eine wahrlich türkische Stadt, die eher von Industrie denn von Tourismus beherrscht wird und daher nicht viel an Ursprünglichkeit verloren hat. Bei Ausflügen durch ihre Straßen und beim Beobachten des geschäftigen Treibens vom Tisch eines gemütlichen Cafés wie des Salman aus, erhascht man einen authentischen Blick auf die moderne Türkei im Post-Atatürk-Zeitalter. Die Vielseitigkeit des Erlebens, die dieser Teil des Landes neben seinen durchschnittlich 300 Sonnentagen pro Jahr zu bieten hat, mag der Grund dafür sein, dass diese Region nicht nur viele Besucher aus dem Ausland anzieht; auch im Inland zählt Antalya zu den beliebtesten Urlaubszielen. Die Ägäis-Küste war lange Zeit als bevorzugtes Urlaubsziel der türkischen Aristokratie und oberen Mittelklasse bekannt; auch heute erinnern Ferienhäuser und Yachten an diesen Abschnitt der jüngeren Vergangenheit.

Unsere Ausflugsempfehlungen

Phaselis

Phaselis ist eine historische lykische Stadt, die zwischen den Bey-Bergen und den Wäldern des Olympos National Park liegt und deren Wurzeln sich bis in das Jahr 700 v. Chr. zurück verfolgen lassen. Zu ihren beeindruckenden Ruinen zählen eine 24 m breite Hauptstraße mit Badehaus, Geschäften und Amphitheater, die an drei unterschiedlichen Stränden (zuvor Häfen) entlang führt, die heute zu den bevorzugten Picknickzielen türkischer Familien und gut informierter Touristen zählen. Es gibt zahllose Sarkophage und wundervoll gemeißelte Säulen zu bestaunen. Die Ruinen befinden sich sowohl an Land als auch im Wasser – beste Voraussetzungen für ein abenteuerliches Schnorchelerlebnis.

Yanartas

Nicht weit von Phaselis befindet sich ein Berg, den die türkische Urbevölkerung Yanartas (dies bedeutet „flammender Fels“) nennt, der aber auch als Mount Chimera bekannt ist. Ein zwei Kilometer langer Fußmarsch bergauf führt zu einer sanft ansteigenden Felswand, aus der Flammen aus Öffnungen im Boden schlagen. Aus diesen Kanälen tritt brennendes Methangas aus, das vermutlich durch die Metamorphose von Kleinstorganismen erzeugt wird und von Seeleuten im Altertum zur Navigation genutzt wurde. Die Kanäle bilden zwei Gruppen am Berghang oberhalb des Tempels des Hephaestus. Laut Homers Ilias ist der Mount Chimera Schauplatz der Schlacht zwischen dem Helden Bellerophon und der mythischen Schimäre (die als Feuer speiende Mischung aus Schlange, Ziege und Löwe dargestellt wird). Den Legenden zufolge stellen die nie verlöschenden Flammen den Beweis dar, dass die Schimäre nach wie vor innerhalb des Berges lebt.

Side und Manavgat

Nur 45 Autominuten vom Letoonia Golf Resort entfernt finden Sie Side, den perfekten Ort für einen Familienausflug, der das Flair der wahren Türkei atmet – inmitten von Ruinen, die zu den bemerkenswertesten Kleinasiens zählen. Sides Ursprünge lassen sich bis in das Jahr 700 v. Chr. zurückverfolgen, ihre Ruinen bedecken heute einen großen Teil des Vorgebirges, das durch eine Wand und eine Schlucht vom restlichen Teil des Landes abgesetzt wird. Monumentale Ruinen eines antiken, wie ein römisches Amphitheater aufgebauten Theaterkomplexes, des größten Pamphyliens, lassen sich hier besuchen. Das Theater ist weniger gut erhalten als das Theater bei Aspendos (welches sich nur unweit des Letoonia Golf Resort befindet und in dem Sie Opern und Ballettaufführungen genießen können – schauen Sie sich dazu den Sommerveranstaltungsplan an), aber nahezu gleich groß: mit Sitzplätzen für 15.000 bis 20.000 Besucher. Ein Besuch dieser Ruinen, gefolgt von einer Tour durch die Stadt und einem köstlichen Mittagessen am Hafen, ist eine tolle Idee für einen großartigen Tag. Äußerst sehenswert ist auch der Manavgat-Wasserfall in der Nähe, der in der Türkei so bekannt ist, dass er viele Jahrzehnte lang die türkische 5-Lira-Banknote zierte.

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